Neue staatliche Förderungen für Kraft-Wärme-Kopplung

machen den Dachs jetzt noch attraktiver


Die Bundesregierung hat neue Gesetze verabschiedet und ein besonderes

Förderprogramm aufgelegt, um den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)

voranzutreiben. Dazu zählen das KWK-Gesetz, das Erneuerbare-Energien-

Gesetz (EEG), das Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz (EEWärmeG) und das

Klimaschutz-Impulsprogramm des Bundesministeriums für Umwelt.

Die Rahmenbedingungen für Mini-Blockheizkraftwerke wie den Dachs sind

damit so gut wie nie zuvor. Dachs-Betreiber erhalten jetzt noch mehr staatliche

Zuschüsse und Bonuszahlungen.


Novelliertes KWK-Gesetz

Für Strom, der mit dem Dachs erzeugt und ins öffentliche Versorgungsnetz eingespeist wird, gibt es weiterhin eine Ein - speisevergütung aus gesetzlichem Bonus von 5,11 Ct./kWh, dem an der Strombörse EEX gebildeten üblichen Preis sowie dem Entgelt für vermiedene Netznutzung. Der gesetzliche Bonus von 5,11 Ct./kWh wird jetzt zusätzlich auch für Dachs Strom bezahlt, der für die Eigenversorgung im Hausnetz genutzt wird. Die Regelung gilt für einen Zeitraum von zehn Jahren ab Inbetriebnahme für alle Dachse, die ab 1.1.2009 und bis zum 1.1.2016 in Betrieb genommen werden.


Novelliertes EEG

Die Einspeisevergütung für den Strom aus einem Dachs, der mit Bio-Erdgas aus dem Erdgasversorgungsnetz betrieben wird, ist wie bei der direkten Bio gas nutzung auf bis zu 23,67 Ct./kWh festgelegt. Durchgeleitetes Bio- Erdgas darf zudem nur in KWK-Anlagen wie dem Dachs verwendet werden.


Neues EEWärmeG

Eigentümer von neuen Gebäuden sind verpflichtet, den Wärmeenergie - bedarf anteilig mit Erneuerbaren Energien wie Biomasse, Geothermie, Solarenergie oder Umweltwärme zu decken. Alternativ können sie ihre Nutzungspflicht auch erfüllen, wenn sie mindestens 50% Wärme für Heizung und Warmwasser mit dem Dachs erzeugen.


Klimaschutz-Impulsprogramm zur Förderung von Mini-KWK-Anlagen

Wer sich einen neuen Dachs anschafft, erhält einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von bis zu 2.500 Euro beim Einsatz von Erdgas als Brennstoff. Förderanträge können ab dem 1.4.2012 beim Bundesamt für Wirtschaft und Aus - fuhr kontrolle (BAFA) gestellt werden.


Mit den neuen Regelungen wird der Dachs noch wirtschaftlicher und ist damit die beste Alternative zu herkömmlichen Energiesystemen. Eingesetzt in Ein- und Mehrfamilienhäusern, Schulen, Hotels, Betrieben oder Bürogebäuden, erzeugt er umweltfreundlich und preisgünstig Strom und gleichzeitig Wärme. Er reduziert die Energiekosten und erhöht die Unabhängigkeit vom Energieversorger. Durch die Einspeisevergütung und die Förderungen erwirtschaftet der Dachs oft in wenigen Jahren seine Investitionskosten selbst.


Die Fördersätze nach dem Klimaschutz-Impulsprogramm berechnen sich aus der elektrischen Leistung des Dachs

und der Anzahl der Vollbenutzungsstunden. Ab einer Jahres laufzeit von 5.000 Stunden erhält der Betreiber einen Zuschuss von bis zu 2.500 Euro. Bei Verwendung von Flüssiggas wird aufgrund der Halbierung der CO- und NOx-Werte der TA-Luft zusätzlich ein Umweltbonus in Höhe von 550 Euro gewährt.


Nach dem Energiesteuergesetz ist der Brennstoff für den mit Erdgas betriebenen Dachs G5.5, den mit Flüssiggas

betriebenen Dachs F5.5 und den mit Heizöl oder Biodiesel betriebenen Dachs HR5.3 von der Steuer befreit. Die jährliche Steuerrückerstattung trägt entsprechend dem an der Anzahl der Betriebsstunden gemessenen Brennstoff - verbrauch ebenfalls zur Wirtschaftlichkeit des Dachs bei.


Nach dem KWK-Gesetz erhält der Dachs Betreiber für jede Kilowattstunde Strom, die er mit dem Dachs erzeugt,

einen gesetzlichen Bonus von 5,11 Cent. Der Bonus wird sowohl für eingespeisten als auch für selbst genutzten Strom bezahlt.


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